Das Kernproblem sofort

Der aktuelle Glücksspielstaatsvertrag lässt die MMA-Branche im Regen stehen, weil er veraltet ist und keine klaren Vorgaben für Kampfsportwetten enthält.

Warum der Vertrag scheitert

Erstens: Die Gesetzeslücken. Während Poker und Casino-Spiele präzise geregelt sind, fehlt für MMA jede Definition – das führt zu Rechtsunsicherheit und zahllosen Grauzonen.

Zweitens: Die Lizenzierungsfrage. Anbieter kämpfen um Genehmigungen, weil der Vertrag keine einheitlichen Kriterien für Sportwetten auf Mixed Martial Arts festlegt.

Folgen für Betreiber und Spieler

Betreiber sehen sich mit teuren Rechtsstreitigkeiten konfrontiert, Spieler hingegen erhalten kaum Schutz – kein transparenter Spielerschutz, kein klarer Ausschluss von Manipulationen.

Das Ergebnis? Ein Markt, der von unseriösen Anbietern dominiert wird, während seriöse Unternehmen sich zurückziehen.

Was die Branche jetzt braucht

Eine radikale Überarbeitung: klare Definitionen, einheitliche Lizenzbedingungen und ein robustes Monitoring-System, das Manipulationen im Vorfeld erkennt.

Und: Einbindung von Experten aus dem MMA-Umfeld, damit die Regelungen nicht nur juristisch, sondern auch sporttechnisch passen.

Der Weg zur Regulierung

Hier ist der Deal: Der Gesetzgeber muss den Vertrag um ein Kapitel erweitern, das explizit MMA-Wetten adressiert. Das bedeutet, neue Paragraphen, klare Begriffsbestimmungen und ein transparentes Lizenzverfahren.

Durch die Einbindung von Glücksspielstaatsvertrag MMA können wir die Lücke schließen und gleichzeitig den Verbraucherschutz stärken.

Handlungsaufforderung

Jetzt handeln – fordern Sie Ihre Lobbyisten auf, den Gesetzgeber zu drängen, die MMA-Klausel zu verhandeln, bevor der Markt weiter zerbricht.